Im Jahre 2006 fanden eine Reihe von Veranstaltungen zur Cottbuser Geschichte statt.
So veröffentlichte die "Lausitzer Rundschau" am 18.Oktober 2004 folgenden Beitrag:
850 Jahre
" GESCHICHTEN ZUR STADTGESCHICHTE“
Tuchfabriken bestimmten das Cottbuser Stadtbild
cottbus. „Anzug, Mantel, Rock und Hut - wenn aus Cottbus, sind sie gut" - mit diesem Slogan wurde einst für Textilprodukte aus Cottbus geworben. Die Tuchmacher und Teppichknüpfer haben in Cott bus eine lange Tradition. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestimmten die Großbetriebe der Tuchindustrie das Bild der Stadt. Daneben entstanden zahlreiche Zuliefer und Konfektionsbetriebe, Tuchgroßhandlungen und Spezisdfoetriebe zum Beispiel für Färberei.
Cottbus entwickelte sich in der damaligen Zeit neben der Tuchindustrie auch zu einem bedeutenden Ort der Teppich herstellung. 1865 wurden in der von Theodor Kühn gegründeten Firma von 90 Beschäftigten 80 „persische Teppiche" hergestellt.
Tuchmachertradition und Teppichknüpferei „Geschichten zur Stadtgeschichte" sind Thema der historischen Gesprächsrunde morgen, Dienstag, 19. Oktober, 19.30 Uhr, im Cafe Zeug in der Friedrich-Ebert-Straße. Darüber sprechen auf dem Podium Steffen Krestin, Leiter der Stadtgeschichtlichen Sammlungen, Heinz Helmchen, Kenner der Cottbuser Teppichproduktion, und Klaus Alschner Leiter der Lokalredaktion Cottbus der RUNDSCHAU. Bei der Runde im Zelig wird auch ein Filmdokument gezeigt. Es handelt sich um einen Werbefilm über Cottbuser Textilien aus den 20-er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts.(ka)

Der Tuchfabrikant Grünebaum stiftete 1908 den Vorhang fürs neue Cottbuser Theater. |
Aus Anlass des 850jährigen Stadtjubiläums hat der „Historische Heimatverein e.V.“ mit den „Cottbuser Münzfreunden“ Erinnerungsscheine herausgegeben.
Die Rückseite dieser Scheine zeigen historische Stadtmotive.


Vor 850 Jahren wurde Cottbus erstmals erwähnt.
In einem zweisprachigem Flyer wird Cottbus auch als "Die grüne Stadt an der Spree" bezeichnet.
In der Tat ist Cottbus reich an Parkanlagen und Grünflächen, benannt nach berühmten Persönlichkeiten wie Carl Blechen, Goethe, Puschkin und Leichhardt, dem Australienforscher.
Bekannt ist der Branitzer Park, geschaffen von Hermann Fürst von Pückler-Muskau.
Anläßlich der Bundesgartenschau 1995 wurde der heutige Spreeauenpark gestaltet.
Die Brandenburgische Technische Universität, eine der jüngsten ihrer Art, prägen das Bild von Cottbus.
Von Cottbus aus gelangt man schnell in den Spreewald mit seinen traditionellen Flußlabyrinth.
